Foto: A. Wagner

Kompetenzorientiertes Lehren und Lernen

Kompetenzorientierter Unterricht bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht dazu befähigt werden ihr Wissen, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten in konkreten Handlungssituationen anzuwenden.

Das bedeutet auch, dass Kompetenzorientierung und Wissensvermittlung keine Gegensätze sind. Ich brauche Wissen, um in einer Situation handlungsfähig zu sein. Doch Wissen alleine reicht nicht aus, ich muss auch fähig sein, mein Wissen in einer konkreten Situation anzuwenden.

Jeder von uns kennt Leute, die erzählen, dass sie Dinge in der Schule gelernt haben, aber im Leben nicht einsetzen können. „Ich habe vier Jahre lange Französisch gelernt, aber ich kann mich in Frankreich nicht verständigen“ und Ähnliches hat fast jeder schon einmal gehört. Genau dort setzt die Kompetenzorientierung an. Was wir in der Schule lernen darf nicht vom Leben abgekoppelt sein – wir müssen es im täglichen Leben anwenden können.

Daher versuchen wir unseren Schülerinnen und Schülern an der Praxisschule Aufgaben zu stellen, in denen sie eine Situation simulieren. In diesem situativen Kontext soll sie das, was sie im Unterricht erlernt haben, zu handeln befähigen. Diese Aufgaben sind oft komplex und herausfordernd – wie das echte Leben.

Im Idealfall können wir die Schülerinnen und Schüler tatsächlich während der Schulzeit im Handeln beobachten – wenn sie einen ausländischen Gast durch die Schule führen, wenn sie eine Radio-Sendung gestalten, wenn sie ein Picknick planen etc.  Dann sind wir mächtig stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler!